Deine Arme
Einfach
Essenz
Schlaf
Von außen betrachtet
Deine Arme
Sie wollen nicht passen
zueinander
Unsere Worte
meiden sich

Unsere Blicke
sind hingegen
immer wach
und suchen sich

Du trägst
unzählige Masken
Bist verspielt
Fast noch ein Kind

Ist es auch nur
eine Rolle
in die du schlüpfst
wenn wir allein sind

In dieser Nacht
war alles klar
Worte waren
plötzlich da
Und wir warteten wie Freunde auf den Schlaf
doch zur Ruhe
kamen wir nicht
Durch das Fenster
kroch das Licht
und du nahmst mich schließlich doch in deine Arme

Nun seh ich dich
fast jeden Tag
wenn ich will
Dein Bild hängt an meiner Wand

Du bist wunderschön
Ich hoffe, du weißt das
Ich hoffe, du weißt das
Ich hoffe, du weißt das

Was ich wollte
Ich wusste es genau
Was du wolltest war
vielleicht: ich in deiner Stadt

Und auch wenn du dich
entschieden hast
Ich denk noch immer
gern daran

In dieser Nacht
war alles klar
Worte waren
plötzlich da
Und wir warteten wie Freunde auf den Schlaf
doch zur Ruhe
kamen wir nicht
Durch das Fenster
kroch das Licht
und du nahmst mich schließlich doch in deine Arme

Ein Gruß an dich
und an den Ort
an dem du bist
und ich nicht
Einfach
Eigentlich könnte und wollte man
Sich einfach mal wieder treffen
Eigentlich müsste und sollte man
Diesen Kampf einfach vergessen

Einfach
Hätte man nicht so viel gesehen
So viel gehört
Und vielleicht doch zu viel gefühlt

Eigentlich wusste und ahnte man
So ruhig wird und soll es auch nicht bleiben
Doch Ruhe war auch Nähe
Waren Worte, die sich trauten

Einfach
Hätte man nicht so viel gesehen
So viel gehört
Und vielleicht doch zu viel gefühlt

Licht und Dunkel
Licht und Dunkel

Einfach
Hättest du nicht so viel gesehen
So viel gehört
Und vielleicht doch zu viel…
Essenz
Nun hab ich sie hier
Die Essenz von dir
Ein Bild das mich wach hält
Ein Geruch der einfach nicht abfällt

Wir haben geschwiegen
Dann haben wir uns gemieden

Glaub mir
Es wird immer so weitergehen
Und glaub ihm
Er wir niemals in der Mitte stehen
Ein Wunsch, ein Blick zurück nach vorn
Schon wieder hat ne neue Ära begonnen
Denn sie wissen nicht was sie tun

Sie haben geschwiegen
Dann haben sie sich gemieden
Dann haben sie sich wieder gesehen
Schlaf
Das stetige Treiben lassen
Der wachsende Berg
Das ständige Warten
Auf den Zauber, auf den Moment

Auf Dinge die durch dich durch gehen
Und solche die eintreten und bleiben
Die nach Stunden, nach Tagen bereit sind etwas zu geben

Also schlaf
Und lass uns wissen
Wenn sie da waren

Ein flüchtiger Blick hinein
Flüchtet hinaus
Geräusche im Wandel
Tönen leise, unerkannt

Ein weicher Nebel, Stille
Und Worte wandeln umher
Stoßen manchmal aneinander, doch wollen sich nicht binden

Also schlaf
Und lass uns wissen
Wenn sie da waren
Von außen betrachtet
Was sind das nur für Geschichten
So mächtig bestehen sie fort
Verschroben und listig umzingeln sie Städte
Füllen die Leere mit Angst

Auf lockeren Zungen getragen
Erinnert und fleißig erzählt
Eine Antwort auf alle Fragen
Es hat sich noch nie jemand beschwert

Was sind das nur für Geschichten
Im Kanon ausgespuckt
Du bist ins dunkelste Archiv hinab gestiegen
Um wieder zu kommen mit verstaubten Worten

Auf lockeren Zungen getragen
Erinnert und fleißig erzählt
Eine Antwort auf alle Fragen
Es hat sich noch nie jemand beschwert

Schon wieder war’s dir ein Bedürfnis
Mir zu sagen was mir fehlt
Vielleicht hast du recht, was soll ich sagen?
Von außen betrachtet